Krampfader- und Besenreiserbehandlung ist dank modernster Therapiemethoden heute ambulant möglich

Müde, schwere, geschwollene Beine? Viele kennen das, denn kaum jemand über 30 hat rundum gesunde Venen. Doch während Krampfadern und Venenerkrankungen noch vor wenigen Jahren eine aufwändige Operation mit stationärem Klinikaufenthalt erforderten, sind die meisten Venenerkrankungen heute sehr gut ambulant behandelbar. Durch den Einsatz modernster Therapiemethoden können Krampfadern heute so schonend entfernt werden, dass der Patient umgehend wieder gesellschaftsfähig ist.

Wie entstehen Krampfadern überhaupt? Nun, die meisten Beschwerden treten erstmals auf, wenn jemand lange steht oder sitzt, ohne die Beine zu bewegen. Die Schwerkraft wirkt dann besonders stark, doch die Muskelpumpen sind nicht aktiv, um das Blut auf seinem Weg zum Herzen zu unterstützen. Das Blut bleibt in den Venen und fließt insgesamt viel langsamer zurück zum Herzen. Weil sich immer mehr Flüssigkeit anstaut, dehnen sich die Venen. Die Venenklappen wachsen jedoch nicht mit. Vergrößert sich der Gefäßdurchmesser dauerhaft, schließen sie nicht mehr. Aus der Einbahnstraße fürs Blut wird ein System, in dem sauerstoffarmes Blut durch die Venen zurück in die Beine sackt und die Venen noch stärker dehnt.

Die Durchblutung sinkt, Wasser tritt aus den Venen ins Gewebe über und muss vom Lymphsystem abtransportiert werden. Die Beine können schmerzen, oft schwellen sie am Knöchel oder am Unterschenkel an. Mit dem Wasser gelangen Eiweißstoffe ins Gewebe, die Entzündungen auslösen können. Auch für die Vene hat der Druck im Gefäß Folgen: Sie wird länger und beginnt, sich zu schlängeln. Nach einiger Zeit zeichnet sie sich deutlich sichtbar unter der Haut ab – zunächst bläulich, nach einiger Zeit auch als deutlich verdickte Ausstülpung.Aus medizinischer Sicht müssen alle Venen behandelt werden, die so geschädigt sind, dass ich Blut in ihnen staut, aber auch Venen, die krankhafte Veränderungen der Haut hervorrufen oder sonstige Beschwerden bereiten.

Neben großen Krampfadern treten sehr häufig auch so genannte Besenreiser auf. Sie verursachen selbst meist keine Beschwerden, können aber ein Hinweis auf schwache Venen sein. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung haben diese Gefäßveränderungen zum Beispiel an den Beinen. Sie entstehen wie Krampfadern meist durch schwaches Bindegewebe. Übt es nicht genügend Druck auf die kleinen Gefäße aus, die direkt in der obersten Hautschicht liegen, vergrößern sie sich, bis sie sich schließlich bläulich-rot unter der Haut abzeichnen. Von alleine gehen diese Veränderungen nicht weg.

besenreisserDie erbliche Veranlagung ist die Hauptursache für die roten Äderchen.

Hinzu kommen aber noch bestimmte Faktoren, die die Entstehung von Besenreisern zusätzlich begünstigen können wie Sonnenbäder, Sauna, Dampfbäder, Übergewicht, Einnahme von Hormonen, Hormonschwankungen, zum Beispiel in den Wechseljahren oder während der Schwangerschaft.

Wer vorbeugen möchte, sollte vor allem auf eines achten: Viel Bewegung! Besonders geeignet sind zum Beispiel Joggen, Schwimmen oder Radfahren – also alles, was die Blutzirkulation anregt.

Wer aber bereits an Besenreisern oder Krampfadern  leidet, muss nicht gleich die Hoffnung auf schöne Beine aufgeben. Nach einer Venenuntersuchung mit LRR und Duplex kann eine erfolgsversprechende Behandlung durchgeführt werden. Als erfolgsversprechend gilt besonders die Schaumverödung, in Fachkreisen auch Sklerosierung genannt. Es handelt sich dabei um eine Behandlung, die ambulant durchgeführt werden kann, und im Durchschnitt nur etwa 30 Minuten dauert. Auch die kleinsten Gefäße lassen sich zusätzlich schonend und ohne Schmerzen mit neuen Lasersystemen entfernen.

In der Venensprechstunde der Hautarzt & Laserpraxis Dr. Keil in Bad Dürkheim und Haßloch wird in jedem Fall erst einmal eine ausführliche Untersuchung des Venensystems vorgenommen und die entsprechende Behandlung für jeden Patienten individuell ausgearbeitet.

Dr. med. Darinka Keil Dr. med. Darinka Keil

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